13. Juli 2007

Sternstunde

Am Mittwoch, 11.07.2007, ereignete sich ab 20.10 Uhr eine Sternstunde.

Die drei beteiligten Personen werden diese Stunde immer in ihrem Herzen behalten und die Erinnerung daran wird für alle Zeit die Liebe des Augenblicks in sich tragen.

Ich liebe Euch!

7. Juni 2007

Blog mit Rezepten

Dank Daniel L. aus M. habe ich wieder Zugriff auf die Dateien meiner damaligen leo.org-Homepage, wo auch einige lieb gewonnene Rezepte zur Verfügung standen.

Ich wollte mich hier nicht mit weiteren Kategorien auseinandersetzen bzw. bei der reinen Suche nach einem Rezept dem Besucher nicht meine anderen exhibitionistischen Ergüsse antun. Deshalb habe ich ein neues Blog "Vellas Rezepte" angelegt und werde peu à peu die alten Texte dort anbieten.

Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen!

2. Juni 2007

Kleine Bauherren

Seit einigen Tagen umschwirren Schwalben unser Haus und tatsächlich scheint ihnen die Lage zuzusagen: sie haben die Fassade als Grundlage für ihre Eigenheime gewählt. An drei Stellen am Haus sind jetzt bereits die Bauarbeiten am Kellergeschoss (oder eher Balkon) abgeschlossen und die Wände können hochgezogen werden.

Einen Morgen um 6.45 Uhr, als ich zur Arbeit fuhr, habe ich eine Schwalbe beim Schmöttke anbringen beobachtet, das heisst, dass auch Mama und Papa Schwalbe (in spe) geregelte Arbeitszeiten haben und morgens mit dem Dienst am Nachwuchs beginnen.

Ein bisschen Sorge, ob das ganze auch hält hab ich ja schon - ich möchte sehr ungern eines morgens ein abgestürztes Nest mit Kindern am Boden liegen sehen. Toi toi toi.

Das Foto mit dem kleinen First zeigt übrigens das Dach direkt über unserem Wohnungseingang. Hier bin ich aber nicht sicher, ob es wirklich voran geht - wir lassen uns mal überraschen. Auch, ob es mit den Sprichworten, dass nistende Schwalben am Haus Glück bringen oder der Singular einer Schwalbe angeblich noch keinen Sommer macht.

Nachtrag (07.06.2007):
Da ich inzwischen mehrere Bilder gemacht habe, sind diese jetzt bei Picasa als Webalbum verfügbar.

20. Februar 2007

Wat kütt dat kütt..

Ein Fan des Kölner oder Düsseldorfer Karnevals bin ich gar nicht - ausserdem haben wir in Bielefeld wegen der angeblich 5. Jahreszeit im Gegensatz zu den rheinländischen Kollegen keinen Tag frei. Was mir aber trotzdem immer gefällt und was auch dem SPIEGEL in seiner Ausgabe 8/2007 einen Artikel wert war, sind die Politischen Wagen, die bei den Düsseldorfer Rosenmontagszügen jährlich die Tops und Flops des Jahresgeschehens ins Gedächtnis rufen.

Ein verdienter Meister dieses Metiers hat auf seiner Webseite eine köstliche Foto-Sammlung zur Verfügung gestellt. Viel Spaß!

8. Februar 2007

Tatsächlich ... Schnee

Kaum zu glauben, aber endlich kommt heute so richtiges Winterfeeling auf. Monatelang fährt man als verantwortungsbewusster Autofahrer mit Winterreifen und grämt sich, dass die bei den hohen Temperaturen eigentlich zu Schrott gefahren werden und nun ist mal für einen Tag der Winter da.

Bereits morgens im Radio ist die weiße Pracht angekündigt worden und als ich gegen 14 Uhr nach Hause fuhr, gab es nur ein paar kleine Mini-Flöckchen. Jetzt, etwa 2 Stunden später ist schon eine geschlossene Schneedecke da und in der Luft ist ein herrliches Schneetreiben (was man unheimlich gut vor hellen Hauswänden sehen kann - not!).

Ein paar Eindrücke vom Balkon und dem geheizten Wohnzimmer aus habe ich in diesem Picasa Webalbum festgehalten.

Viel Spaß allen Schneefreunden. ;-)

31. Januar 2007

Schweinischer Apfelkuchen

Mein lieber Ehemann konnte auf seiner Arbeitsstelle nicht die Klappe halten und hat vor kurzem meinen selbstgebackenen Lieblings-Apfelkuchen in höchsten Tönen gelobt. Das blieb nicht ohne Folgen und der Beweis musste angetreten werden: eine Kostprobe wurde verlangt.

Aufgrund der astronomischen Kalorienmenge wurde dieser Kuchen eine ganze Weile lang nicht gebacken, jetzt aber in kurzer Zeit gleich zwei Mal und ich wollte die Gelegenheit nutzen, das Rezept plus Foto hier einzustellen.

Hier sieht man den Kuchen noch in der Form, die Querschnittsansicht eines Kuchenstücks wird vorerst fehlen, da auch dieses Prachtstück in einem Gütersloher Unternehmen sein Dasein beenden wird und ich wage zu bezweifeln, dass ein Stück übrig bleibt. :-)

Das Rezept zum Nachbacken ist angenehmerweise bereits in den Weiten des Internet archiviert worden, da ich es vor Urzeiten in de.rec.mampf zum Besten gegeben hatte.

23. Dezember 2006

Kurztrip nach Zürich mit Hochzeit

Für Mittwoch, den 20.12.2006 sind Peter und ich von seinem ehemaligen Studienkollegen J. N. zur Hochzeit nach Zürich eingeladen worden. Eine in doppelter Hinsicht spannende Angelegenheit, weil wir bisher noch nicht in der Schweiz waren und ausserdem an einer jüdischen Hochzeit teilnehmen dürfen. Nicht feige, sondern sehr gespannt haben wir zugesagt und uns vorher ausgiebig informiert, auf welche Gepflogenheiten und Sitten sowie Kleidungsvorschriften wir Rücksicht nehmen sollten.

Was mich am meisten an der Feier verunsichert hat, war die Trennung der Gäste nach Geschlechtern. Auf einer Seite des Festsaales (Gartensaal des Kongresshauses Zürich) waren alle Frauen, auf der anderen Seite alle Männer versammelt. Beide Gruppen wurden von Pflanzkübeln als Sichtschutz getrennt. Diese Aufteilung herrschte während der Trauungsfeier als auch bei der abendlichen Feier mit Dinner und Tanz.

Als wir nach kurzem Flug in Zürich ankamen sind wir erstmal im Hotel eingecheckt und haben uns frisch gemacht sowie für die Feier umgezogen. Peter hatte es recht einfach, ein schwarzer Anzug mit weissem Hemd und Krawatte (in schlichtem dunkelgrün) und eine schwarze Kippa (oder Jarmulka) reichten schon aus, um ihn unauffällig für die Hochzeitsgesellschaft zu machen. Ich dagegen wurde vor die Frage gestellt, wie ich als verheiratete Frau am besten mein Haar bedecken würde und habe mich dann für einen breiten Schal entschieden. Natürlich fielen wir dennoch auf, weil wir unsicher waren, wie wir uns verhalten sollten und nicht ein bekanntes Gesicht (bis auf Joachim, den ich aber vor 6 Jahren das letzte Mal gesehen habe und noch ohne Bart in Erinnerung habe) zu entdecken war. Ausserdem: nur Peter konnte sich Joachim nähern, weil ich ja auf der Frauenseite bleiben musste.

Zum genauen Ablauf der Zeremonie kann ich nicht viel schreiben, ausser dass es eine Begrüssung durch die Braut/Bräutigam gab, eine Art "Heiratsvereinbarung" wurde gelesen (während der die Braut ein Tuch auf dem Kopf trug), die förmliche Trauung fand unter dem Traubaldachin statt, Segenssprüche wurden verlesen und anschließend folgte das Zertreten des Glases und der allseitige Ruf "Masel Tow" (Viel Glück!). Danach gab es einen Empfang und Verköstigung mit süssen und herzhaften Kleinigkeiten.

Abends beim Dinner ergab sich übrigens (sGw) die wunderbare Fügung, dass wir auf andere nicht jüdische Gäste trafen, mit denen Peter und ich uns dann zu Tisch setzen konnten. Die absolute Aussenseiterrolle war gebrochen und meine Befürchtung, mit mehr oder minder magerem Kontakten den Abend zu verbringen, löste sich in Luft auf. Das Essen, die Stimmung und die Tanzfähigkeiten der Gäste waren mitreissend. Auch die von einem Tischredner (Herr Rothschild) vorgetragenen Anekdoten lockerten die Stimmung angenehm auf. Nach den verschiedenen Gängen des Abendessens gab es immer wieder kleine Ansprachen mit starkem religiösem Einschlag, wiederum Segenssprüche auf hebräisch und auch eine Dankesrede des Bräutigams. Auch wurde immer mal wieder eine Tanzpause mit fetziger Musik eingelegt, so dass sich keinerlei Völlegefühl einstellen konnte.

Alles in allem eine interessante und lehrreiche Erfahrung, an einer für unseren Kultur-/Religionskreis fremden Hochzeit teilzunehmen. Insbesondere hat sie gezeigt, wie stark das Gefühl der Zusammengehörigkeit innerhalb einer Gemeinde oder auch innerhalb der jüdischen Kultur ist, Aussenstehende werden höflich aber mit Distanz behandelt.

Soweit der Mittwoch. Am Donnerstag, 22.12.06 stand abends um 21.35 Uhr der Rückflug an, so dass wir noch den ganzen Tag für einen ausgiebigen Einkaufs- und Stadtbummel in Zürich hatten. Ein paar Fotos der Hochzeit und Schnappschüsse aus der Stadt habe ich in einem Fotoalbum bei Picasa hinterlegt. Viel Spass beim ansehen.

15. November 2006

Kurztrip nach London

Wie schon am 5.11.06 angekündigt, ging es um das St. Martins-Wochenende nach London. Alles verlief reibungslos, aber das Gefühl einer Sardine in einer recht beengten Büchse (London tube) am Freitag morgen muss ich nicht wirklich haben. Der Begriff "unter Schutzatmosphäre verpackt" bekam in der überfüllten U-Bahn eine ganz neue Bedeutung für mich.

Ausserdem ist es um 7.45 Uhr noch definitiv zu früh, um in der Innenstadt herumzulaufen, deshalb haben wir uns am Oxford Circus an die Luft gewagt und das nächste Starbucks aufgesucht. Beim Weg dorthin haben wir diesen Tempel entdeckt: mit Mühe konnte mich Peter von religiösen Handlungen abhalten, aber die Verzückung blieb eine Weile.

Bei Starbucks habe ich (mein Herz blieb ob der verlangten Preise stehen - aber mein Mann meinte, wir sollen nicht kleckern -) den Fehler gemacht, der Bedienung die Beimischung eines Sirups zu gestatten. Gingerbread Latte klang eigentlich sehr gut, nur die Menge des Aromas hat doch einen Overkill bedeutet. Egal, Versuch macht kluch.

Nachdem wir dann die Zeit bis zum Bezug unseres Zimmers (eine private Gelegenheit zum Ausruhen und Schuhe ausziehen kam uns extrem verlockend vor) erreicht hatten, ging es mit einer nicht minder proppigen U-Bahn die Victoria Line gen Haltestelle Pimlico weiter. Von dort aus war es nur ein kurzer Weg bis zum City Inn Hotel. Ab ins hübsche Zimmer, Schuhe aus und "Ahhhh - auf's Bett". Die Aufstehzeit von 2.45 Uhr machte sich dann doch bemerkbar, auch das inzwischen eingesetzte Hungergefühl. Aber kein Problem, im Hotelpaket war ein Abendessen enthalten, das wir aus verschiedenen Gründen gegen ein Mittagessen eingetauscht haben.

Die Speisenfolge war doch schon gehobenes Niveau: Suppe mit geräuchertem Kabeljau und scharfer Senf-Sahne. Mariniertes Rindfleisch mit Lauch-Kartoffelbrei und krossen Baby-Karotten. Als Nachtisch Valrhona Schokoladen-Tarte oder Ahornsirup-Käsekuchen. Vom Geschmack her variierte es von "Yummy" bis "Aha...".

So gestärkt haben wir uns nochmal in die Innenstadt gewagt, um in verschiedenen Läden zu stöbern. Kaufenswertes fiel mir da nicht wirklich in die Hände - ich bin eher der Beobachter-Typ, der ewig z.B. die fremdartigen Auslagen in der Delikatessen-Abteilung von Marks & Spencer bestaunen kann: welche Vielfalt beim Christmas Pudding zur Verfügung steht oder jede noch so unbekannte britische TV-Serie auf DVD zu haben ist.

Gegen halb sechs waren wir dann wieder im Hotel und haben uns für den Abend ein weiteres Bonbon gegönnt: mit einem Londoner Taxi zum Theater. War auch relativ billig (und beim einsetzenden Regen eh angenehmer), für schlappe 7-8 Pfund (inkl. Trinkgeld) wurden wir direkt vor der Tür abgesetzt. Das Theater selbst ist extrem schnuckelig, ein alter viktorianischer Bau mit viel Schnörkel und Stuck an der Decke (der Kronleuchter ist lt. Mr. Artistic Director nur ein "fraud" - aber trotzdem nett anzuschaun). Die Sitze haben von der Breite an Flugzeug-Plätze und uraltes Kinofeeling erinnert - egal, hauptsache da und nah an der Bühne.

Das Stück "A Moon for the Misbegotten" selbst war absolut wundervoll. Die 5 Schauspieler (wovon 2 nur kurze Nebenrollen hatten) waren überzeugend und sympatisch. Im ersten Akt überwog noch der humorige Anteil mit den Frotzeleien von Vater und Tochter, die Verlade des snobistischen reichen Nachbarn, der mit Schimpf und Gelächter vom Hof gejagt wurde (was zu spontanem Szenenapplaus führte). Danach allerdings wurde das Spiel immer beladener (sic!) und emotionaler, ein Wechselbad der Gefühle, das sich bis zum fast unterträglichen Höhepunkt steigerte. Mich hat es mitgerissen, irgendwann liefen die Tränen wie von selbst - was mir keineswegs peinlich ist. Peinlich war eher der Typ, der neben Peter gesessen hatte: vom Äußeren erinnerte er an Spence Olchin und war offenbar vom Stück und Spiellänge (3 Stunden mit 15 Min Pause) an manchen Stellen überfordert - so oft wie er wohl vor Langeweile oder Desinteresse geseufzt hat.

Das Beste am Stück war natürlich das Mitwirken und die unvorstellbare Nähe zu Kevin Spacey. Ohnehin schon von mir wegen seiner Filmrollen verehrt (die meisten seiner Filme würde ich ohne zu zögern mit auf eine einsame Insel nehmen, aber nicht alle!) war seine meisterhafte Schauspieler-Fähigkeit nicht zu übersehen und -hören. Ich ziehe den Hut vor der Leistung, an mehreren Abenden in der Woche über mehrere Monate das gleiche emotionale Spiel (wahrscheinlich ohne Nachlassen der Qualität) darzustellen. Ausserdem finde ich ihn als Mann ziemlich knuffig.

Nicht nehmen liessen Peter und ich es uns dann nach der Vorstellung (erst ein paar Mal durchgeatmet), am Bühneneingang ein Autogramm zu erbitten. Sehr freundlich war es angesichts des jetzt eingesetzten Regens, dass wir nicht lange warten mussten.

Ein bisschen müde und knapp angebunden war Mr Spacey leider - dafür aber auch nur ca. 40 cm von mir entfernt. :-)

Alles hiernach ist eher unspektakulär: Rückfahrt in einem Taxi, das glücklicherweise direkt vor unseren Füßen 2 andere Passagiere ausspieh, eine gemütliche Nacht im Hotel, Frühstück und Rückreise in - aahhhhh - leeren U-Bahnzügen. Auch den Stansted Express haben wir 1 Minute vor Abfahrt noch erwischt, so dass wir dann ohne größere Wartezeiten zum Flughafen kamen. Als Mittags-Snack gab's prima Sandwiches bei "Pret-a-manger" (Chicken & Avocado für mich, Peter hatte Chicken, Bacon and Tomato, *slurp*) und dann noch die restlichen Münzen für Süßkram vertickt (After eight Orange, nicht übel). Der Rückflug war etwas holperig, aber mit verkürzter Flugzeit und Landebahn (recht spät aufgesetzt hat der Herr Pilot oder war es eine Übung, den Passagieren die Notwendigkeit der Sicherheitsgurte zu demonstrieren?). Um knapp 20 Uhr Ortszeit waren wir wieder daheim und wurden freundlich von einer schwarzen Katze begrüßt.

Könnt ich öfter haben. :-)

5. November 2006

The Fine Arts

Als diesjähriges Hochzeitstags-Geschenk habe ich mir 2 Eintrittskarten für "A Moon for the Misbegotten" im Londoner Old Vic Theatre gewünscht - und bekommen (dumm nur, dass der Überraschungseffekt so klein ist, wenn man sich selbst um die gesamte Organisation gekümmert hat… aber egal!).

Am 10.11.06 (dies ist ein Freitag) geht es ab Flughafen Münster/Osnabrück um 06.00 Uhr morgens (*gähn*) mit Air Berlin nach London Stansted, wo wir dann dank Zeitverschiebung bereits um 06.15 Uhr landen werden. London so früh morgens, in der Rush Hour, auf der Suche nach einem Cafe für einen Wachhalte-Kaffee wird sicher spannend. Glücklicherweise haben wir beim City Inn Hotel einen Sondertarif bekommen, der ein Einchecken bereits um 10.00 Uhr und für den nächsten Tag auch ein späteres Auschecken bis 16.00 Uhr ermöglicht.

Um 19.30 Uhr gibt es dann die Vorstellung des IMO tragischen Stücks von Nobelpreisträger Eugene O'Neill, in den Hauptrollen spielen Kevin Spacey (Trunkenbold und abgehalfterter Broadway-Schauspieler Jim Tyrone), Eve Best (die resolute und dennoch warmherzige Josie Hogan) und Colm Meaney (der als Ire sicherlich hervorragend für die Rolle des Vaters, Phil Hogan, geeignet ist). Die Presse lobt bereits in höchsten Tönen, ich hoffe, dass wir uns dieser Wertung werden anschließen können.

Die Rückreise erfolgt dann auch schon wieder am 11.11.06 nachmittags, so dass wir gegen 18.00 Uhr Ortszeit in der Heimat aufschlagen werden.

Virtual pet

Gegenüber echten Haustieren stellen virtuelle keine Ansprüche an Futter, Streicheleinheiten und Urlaubs-Vertretungen. Von daher gebe ich die Adoption meines Virtual Pets "Duckster" bekannt:


adopt your own virtual pet!


(gefunden habe ich das ganze bei dyfa)

2. Oktober 2006

Haus-Dämon

Diesen irren Schnappschuss von unserer Katze möchte ich nicht vorenthalten:

Zum Glück handelt es sich mitnichten um eine wahnsinnige, amoklaufende und tötliche Felidae, sie gähnt einfach nur. Und ist hinter ihrer großen Klappe genauso harmlos wie ihre Besitzer. :-)

27. September 2006

Abrechnung mit Xardas

Heissa, bald ist Oktober-Tag. Für den 13. Oktober hat Piranha Bytes den dritten Teil meines Lieblings-Computerspiels "Gothic" angekündigt. Die Fan-Gemeinde wird über appetit-machende Berichte in diversen Foren oder Spiele-Zeitschriften auf dem Laufenden gehalten und die frohe Erwartung erinnert an vorgezogene Weihnachten.

Wieder muss der namenlose Held eine phantastische Welt durchlaufen und unzählige Quests lösen, wieder gibt es die Wahl zwischen drei "Lagern" (Orks, Rebellen, Assassine), die ein erneutes Durchspielen mit verändertem Handlungsstrang attraktiv machen. Welches Süppchen der Schwarzmagier Xardas diesmal kocht, wird am Ende gelüftet.

8. September 2006

Su-su-super!

Letztes Wochenende haben wir uns den neuen "Superman Returns" Film angeschaut. Einen guten Eindruck hatte ich schon nach dem Sehen der Trailer und dass Bryan Singer, der bei den X-Men-Filmen ein gutes Händchen gezeigt hat, im Regiestuhl sass, ist ein weiteres Qualitätsmerkmal.

Ein fast zu schöner Supermann-Darsteller, ein herrlich fieser Kevin Spacey (mit sehr stilvoll ausgesuchten Anzügen) und eine manchmal unglaubliche Geschichte, die aber mit tollen Effekten in unterhaltsame 154 Minuten gepackt wurde, bildeten einen rundum unterhaltsamen Kinoabend. Empfehlenswert!

30. August 2006

Herbst-Vorboten

Der Sommer scheint vorbei zu sein, zumindest die echte Bullenhitze. Für mich eine Erleichterung, da ich ohnehin ein Anhänger der gemäßigten Klimazone bin. Neben dem erfrischenden Regen, dem fehlenden Gebrumm von Nachbars Rasenmäher ist jetzt wieder ein ersehnter Vorbote des Herbstes eingetroffen, der kulinarisch viele weitere Verlockungen ankündigt: der Pflaumenkuchen. Die kleinen lila-blauen Kugeln sind jetzt genau richtig für einen schmackigen Kuchen, den ich wie folgt herstelle:

Der Boden ist aus Quark-Öl-Teig (alternativ Hefeteig, aber ich finde den Geschmack nicht so harmonisch). Hierfür nimmt man für ein normal großes (aber idealerweise tiefes, wegen der Saftentwicklung) Backblech:
  • 6oo g Mehl
  • 2 Päck. Vanillezucker
  • 2 Päck. Backpulver
  • 300 g Quark
  • 15o g Zucker
  • 1o Eßl. Öl
  • 10 Eßl. Mehl
Das ganze am besten mit einem Rührlöffel und dann per Hand zu einem weichen, leicht klebrigen Teig verarbeiten. Mit dem Knethaken des Mixers können sich natürlich taktil Unwillige behelfen. Teig ausrollen und auf's gefettete Backblech. Einen ca. 2 cm hohen Rand machen.
  • Pflaumen waschen, entkernen und an den beiden Hälften
    einritzen, dass die Pflaume wie ein "W" aussieht.
  • Reih an Reih auf den Teig geben (2,5 - 3 kg Pflaumen können schon draufpassen)
  • mit Zucker & Zimt (vorgemischt) bestreuen und dann ab in den Ofen bei
  • 180 C (Umluft 160 C) für 1 Stunde. Je nach Ofen und Teilmenge des Rezeptes (ich nehme 2/3 des Teigs und 2 kg Pflaumen) auch kürzer. Nach 1/2 Stunde oder nach Bräunungsgrad des Teigs und der Pflaumen mit Alu-Folie abdecken und zuende backen.
Wenn's ausgekühlt ist, evtl. noch ein bisschen Zucker draufgeben und mit Schlagsahne servieren, was so aussehen könnte. Mjam!

21. August 2006

Traumhafter Film

Heute abend habe ich den Film "Tim Burton's Corpse Bride" (DVD) angeschaut und ich muss sagen, es ist mal wieder ein wunderbar typischer Burton-Film entstanden. Da er offenbar seine Liebe für diese Art des Trickfilms bereits bei "The Nightmare before Christmas" entdeckt hat, gibt es nun diese schaurig-schöne Liebesgeschichte mit entzückend verqueeren Gestalten.

Gesprochen werden die Figuren von diversen Stars von Johnny Depp über Tim Burton's Gspusi Helena Bonham Carter über Deep Roy (bekannt aus "Charlie und die Schokoladenfabrik") bis Christopher Lee. Ein Genuss, diese Stimmen - auch gesanglich - zu hören. Für die Musik zeichnet übrigens wieder (Überraschung!) Danny Elfman veranwortlich: never touch a winning team oder so.

Unterhaltsam und mit anrührender (ja, für manche ist's halt kitschig) Geschichte, trotzdem zum immer mal wieder anschauen und neue Details entdecken.

Hier noch ein Nachtrag: da auch hübsche Lieder gesungen werden, möchte ich einen Refrain einstellen, der mir besonders gefallen hat (IMDB sei Dank):

Die, die we all pass away
But don't wear a frown 'cause it's really okay
And you might try and hide
And you might try and pray
But we all end up the remains of the day.

Hühnchen-Gemüse-Curry

Da ich auch heute wieder was essen möchte, folgt ein weiteres Rezept. Das Gericht kann auch ohne weiteres vegetarisch gekocht werden, dann einfach das Fleisch weglassen. Wer kein Huhn mag, kann z.B. auch mal Lamm probieren:
  • Hühnchen in kleine Streifen schneiden und mit einer gewürfelten Zwiebel in wenig Fett anbraten. Aus der Pfanne nehmen.
  • Gewürfeltes Gemüse (nach Geschmack, z.B. Zucchini, Paprika, Karotten, Blumenkohl) in reichlicher Menge ebenfalls mit wenig Fett andünsten. Das Hühnchen mit den Zwiebeln wieder zugeben, dann 2 - 3 Eßl. Curry-Paste (ich nehme gern Patak's, die es in jedem gut sortierten Asien-/Indienladen gibt) zugeben und durchrühren.
  • Mit 1/2 - 1 Dose Kokosmilch ablöschen und ca. 20 Minuten vor sich hinschmurgeln lassen. Nach Vorliebe mit etwas Salz, Pfeffer, Knoblauch, Zucker/Honig nachwürzen und ggf. etwas andicken (Sossenbinder oder Wasser und Stärke).
  • Zum Abrunden des Geschmacks gebe ich noch 1 kleinen Becher Naturjoghurt dazu, man kann auch beim Servieren noch einen Klacks Joghurt auf das Curry geben.
  • Dazu gibt es Basmati-Reis.
Und so sieht's heute aus, guten Appetit!

17. August 2006

Fischerfrühstück

Ich hab mir heute beim Bereiten des Abendessens gedacht, dass ich auch mal ein paar meiner bzw. familieneigene Rezepte ins Blog stellen kann. Ich hatte auf meiner damaligen Leo-Homepage (die inzwischen eingestampft wurde) eine Sammlung diverser Rezepte und jetzt will ich das sozusagen "restaurieren" und dank Technik sogar mit Beweisfotos dekorieren.

Heute abend gibt es "Fischerfrühstück", ein Rezept, dass von meinen Zwillingsbrüdern Norbert und Herbert aus dem Hauswirtschaftsunterricht anno dazumal mitgebracht und bei uns Kindern ein beliebtes Gericht wurde (an der Postingzeit ist zu ersehen, dass es mitnichten am Morgen serviert werden muss):
  • Fischstäbchen kross anbraten und in kleine Stücke zerteilen,
  • mit gekochten Nudeln (z.B. Spirali) mischen und mit 1 - 2 verquirrlten Eiern stocken lassen,
  • mit Salz und etwas Pfeffer (und wer mag auch mit einem kleinen Spritzer Maggi) nach Geschmack würzen.
So sieht das ganze aus und würde von mir mit dem Prädikat "rustikale Hausmannskost" versehen werden. Guten!

9. August 2006

Suchtfaktor: Hoch

Dass ich hier länger nichts eingestellt habe, ist auch einem Mit-Blogger aufgefallen. Die (echte) Erklärung dafür möchte ich nun nicht mehr verheimlichen: vor einigen Wochen ist mir das Spiel "Titan Quest" in den CD-Slot gefallen und seither habe ich mich im guten alten Diablo-Stil durch die Antike gekämpft.

Kurz zur Story: beginnend in Griechenland, das wie alle damaligen Landstriche von Monstern (Satyre, Zentauren, Harpyien etc.) überlaufen ist, muss ich beim Orakel in Delphi den Grund dafür erfragen. Die Lösung liegt allerdings in Ägypten, wo ich nach kurzer Überfahrt dann Schakale, Skorpione und Mistkäfer .. pardon Skarabäi beim Verfolgen meiner Quest aus dem Weg räume. Fast wie in TombRaider (sprich: TuhmRäider) laufe ich durch Pyramiden und habe das ein oder andere Mal Gelegenheit, den Fluch des Pharao zu erleben. Von hier gelange ich durch ein mystisches Portal nach Babylon, von wo ich meinen Weg - auf den Spuren Marco Polos - entlang der Seidenstraße ins Reich der Mitte suche. Das Ende naht, da ist doch glatt ein Titan noch auf Erden gefangen und wird von bösen Gegenspielern (Telkine) auch noch befreit. Das Vieh will Rache und legt den idyllischen Olymp in Schutt, weshalb mal wieder eine Art menschlicher Kammerjäger gefragt ist.

Bei meinem ersten Versuch als Kämpfer mit 2 Schwertern musste ich feststellen, dass ich mir am finalen Endgegner Typhon (seines Zeichens Titan) ziemlich die Zähne ausbiss und beschloss, den ersten Charakter einzustampfen und von nun an aus der Ferne mit Pfeil und Bogen meine Gegner zu plätten. Vor kurzem ist mir dann auch der Durchlauf des höchsten Schwierigkeitsgrades (Normal, Episch, Legendär) gelungen und von nun an steht - wie bei Diablo - die Suche nach den besten Gegenständen des Spiels auf dem Plan. Inzwischen bin ich recht gut ausgerüstet und wäre jetzt in der Lage, auch Legendär so zu spielen, dass man nicht an jeder Ecke stirbt :-).

Insgesamt ein tolles Spiel mit viel Liebe zum Detail. Die obligatorische Wiederholung des Handlungsstranges mit verschärften Umständen ist keineswegs langweilig, da an manchen Stellen plötzlich neue Zwischenmonster (Knochendrache, Ober-Neandertaler, Manticore) auftauchen und wieder eine Herausforderung darstellen - muss man aber zum Glück nicht erledigen.

3. Mai 2006

Die Macht der Zahlen

Wer ist dem nicht schon verfallen? Als ich letzte Woche mal aus Interesse anfing, ein Sudoku-Rätsel zu lösen, fing die Sucht gleich an. Kaum dem Glauben erlegen, die einfachen Sudoku-Kästchen beherrschen zu können, beisse ich mir an den kniffligeren doch schon den ein oder anderen Zahn aus (und das bei unserem Gesundheitssystem!).

Auf Papier oder im Internet, es gibt zahlreiche Quellen für das Vergnügen. Keep on solving.

23. April 2006

Enten, Schätzing und das Meer

Ich habe heute sehr schöne Geschenke von meinem Mann bekommen. Unter anderem hatte ich mir das Buch von Frank Schätzing "Die tollkühnen Abenteuer der Ducks auf hoher See" gewünscht und ich bin hoch begeistert. Die Kommentare sind mit wohlgeschliffenen Sätzen und amüsanten Einsichten gespickt, die Auswahl der Geschichten gefällt mir persönlich sehr gut.

Eine besonders schöne Beigabe ist eine CD mit einem 1-stündigen Interview mit Dr. Erika Fuchs, die langjährige und erfolgtragende Übersetzerin der Carl-Barks-Geschichten.

Frank Schätzing, der den meisten durch sein Buch "Der Schwarm" bekannt sein dürfte, beweist hiermit seine sympathische Liebe zu den Ducks und zum Meer, wobei ich mich nur im ersten Punkt uneingeschränkt anschließen kann (bei Meer fällt mir u.a. eine unerfreuliche Überfahrt auf der Irland-Fähre 1998 ein). Angenehmere Meer-Aufenthalte erhoffe ich mir z.B. für den Juni, wo zu einem Hotel-Aufenthalt auch eine Delphin-Besichtigung auf dem Moray Firth gehört.