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30. Oktober 2007

Hilfe - Pudding!

... sowas müssen unsere süddeutschen Freunde wohl gedacht haben, als sie beim Anblick des Pulvers gleich an böse Anthrax-Attacken dachten. Dank der Psychosomatik wurde dann auch einem Postler gleich schlecht - "nah, des sam ma net g'wohnt, wia kenna nua Boarisch Krem". Hier der Artikel (NW vom 30.10.2007).

Wahrscheinlich wird dies der These, dass es Bielefeld gar nicht gibt und dass alles nur eine Verschwörung ist, mal wieder Aufschwung geben. :-)

28. Oktober 2007

Apfelkuchen-Zeit

Da nun schon seit einigen Wochen die Äpfel von den Bäumen fallen und meine älteste Schwester uns (Muttern und mich) kartonweise mit leckeren Boskop-Äpfeln versorgt, wird es Zeit, dass ich auch endlich mal einen Apfelkuchen backe.

Das Rezept ähnelt dem für Pflaumenkuchen vom Blech, d.h. es wird ein Quark-Öl-Teig (2/3 des Rezepts für 1 Blech) hergestellt und mit Apfelschnitzen bedeckt. Bei 180 C für 35 Minuten in den Ofen (Umluft 160 C). Vor dem Einschub ins Rohr mit etwas Puderzucker bestreuen, dann karamelisieren die Äpfel schon leicht an und erhalten eine appetitliche Bräune.

Nach Ende der Backzeit mit gehackten Mandeln (am besten vorher angeröstet oder gar karamelisiert) und Zucker, Zucker & Zimt bestreuen und nochmal für ca. 5 Minuten in den Ofen geben, damit es anschmilzt.

Lecker. :-)

7. Juni 2007

Blog mit Rezepten

Dank Daniel L. aus M. habe ich wieder Zugriff auf die Dateien meiner damaligen leo.org-Homepage, wo auch einige lieb gewonnene Rezepte zur Verfügung standen.

Ich wollte mich hier nicht mit weiteren Kategorien auseinandersetzen bzw. bei der reinen Suche nach einem Rezept dem Besucher nicht meine anderen exhibitionistischen Ergüsse antun. Deshalb habe ich ein neues Blog "Vellas Rezepte" angelegt und werde peu à peu die alten Texte dort anbieten.

Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen!

31. Januar 2007

Schweinischer Apfelkuchen

Mein lieber Ehemann konnte auf seiner Arbeitsstelle nicht die Klappe halten und hat vor kurzem meinen selbstgebackenen Lieblings-Apfelkuchen in höchsten Tönen gelobt. Das blieb nicht ohne Folgen und der Beweis musste angetreten werden: eine Kostprobe wurde verlangt.

Aufgrund der astronomischen Kalorienmenge wurde dieser Kuchen eine ganze Weile lang nicht gebacken, jetzt aber in kurzer Zeit gleich zwei Mal und ich wollte die Gelegenheit nutzen, das Rezept plus Foto hier einzustellen.

Hier sieht man den Kuchen noch in der Form, die Querschnittsansicht eines Kuchenstücks wird vorerst fehlen, da auch dieses Prachtstück in einem Gütersloher Unternehmen sein Dasein beenden wird und ich wage zu bezweifeln, dass ein Stück übrig bleibt. :-)

Das Rezept zum Nachbacken ist angenehmerweise bereits in den Weiten des Internet archiviert worden, da ich es vor Urzeiten in de.rec.mampf zum Besten gegeben hatte.

30. August 2006

Herbst-Vorboten

Der Sommer scheint vorbei zu sein, zumindest die echte Bullenhitze. Für mich eine Erleichterung, da ich ohnehin ein Anhänger der gemäßigten Klimazone bin. Neben dem erfrischenden Regen, dem fehlenden Gebrumm von Nachbars Rasenmäher ist jetzt wieder ein ersehnter Vorbote des Herbstes eingetroffen, der kulinarisch viele weitere Verlockungen ankündigt: der Pflaumenkuchen. Die kleinen lila-blauen Kugeln sind jetzt genau richtig für einen schmackigen Kuchen, den ich wie folgt herstelle:

Der Boden ist aus Quark-Öl-Teig (alternativ Hefeteig, aber ich finde den Geschmack nicht so harmonisch). Hierfür nimmt man für ein normal großes (aber idealerweise tiefes, wegen der Saftentwicklung) Backblech:
  • 6oo g Mehl
  • 2 Päck. Vanillezucker
  • 2 Päck. Backpulver
  • 300 g Quark
  • 15o g Zucker
  • 1o Eßl. Öl
  • 10 Eßl. Mehl
Das ganze am besten mit einem Rührlöffel und dann per Hand zu einem weichen, leicht klebrigen Teig verarbeiten. Mit dem Knethaken des Mixers können sich natürlich taktil Unwillige behelfen. Teig ausrollen und auf's gefettete Backblech. Einen ca. 2 cm hohen Rand machen.
  • Pflaumen waschen, entkernen und an den beiden Hälften
    einritzen, dass die Pflaume wie ein "W" aussieht.
  • Reih an Reih auf den Teig geben (2,5 - 3 kg Pflaumen können schon draufpassen)
  • mit Zucker & Zimt (vorgemischt) bestreuen und dann ab in den Ofen bei
  • 180 C (Umluft 160 C) für 1 Stunde. Je nach Ofen und Teilmenge des Rezeptes (ich nehme 2/3 des Teigs und 2 kg Pflaumen) auch kürzer. Nach 1/2 Stunde oder nach Bräunungsgrad des Teigs und der Pflaumen mit Alu-Folie abdecken und zuende backen.
Wenn's ausgekühlt ist, evtl. noch ein bisschen Zucker draufgeben und mit Schlagsahne servieren, was so aussehen könnte. Mjam!

21. August 2006

Hühnchen-Gemüse-Curry

Da ich auch heute wieder was essen möchte, folgt ein weiteres Rezept. Das Gericht kann auch ohne weiteres vegetarisch gekocht werden, dann einfach das Fleisch weglassen. Wer kein Huhn mag, kann z.B. auch mal Lamm probieren:
  • Hühnchen in kleine Streifen schneiden und mit einer gewürfelten Zwiebel in wenig Fett anbraten. Aus der Pfanne nehmen.
  • Gewürfeltes Gemüse (nach Geschmack, z.B. Zucchini, Paprika, Karotten, Blumenkohl) in reichlicher Menge ebenfalls mit wenig Fett andünsten. Das Hühnchen mit den Zwiebeln wieder zugeben, dann 2 - 3 Eßl. Curry-Paste (ich nehme gern Patak's, die es in jedem gut sortierten Asien-/Indienladen gibt) zugeben und durchrühren.
  • Mit 1/2 - 1 Dose Kokosmilch ablöschen und ca. 20 Minuten vor sich hinschmurgeln lassen. Nach Vorliebe mit etwas Salz, Pfeffer, Knoblauch, Zucker/Honig nachwürzen und ggf. etwas andicken (Sossenbinder oder Wasser und Stärke).
  • Zum Abrunden des Geschmacks gebe ich noch 1 kleinen Becher Naturjoghurt dazu, man kann auch beim Servieren noch einen Klacks Joghurt auf das Curry geben.
  • Dazu gibt es Basmati-Reis.
Und so sieht's heute aus, guten Appetit!

17. August 2006

Fischerfrühstück

Ich hab mir heute beim Bereiten des Abendessens gedacht, dass ich auch mal ein paar meiner bzw. familieneigene Rezepte ins Blog stellen kann. Ich hatte auf meiner damaligen Leo-Homepage (die inzwischen eingestampft wurde) eine Sammlung diverser Rezepte und jetzt will ich das sozusagen "restaurieren" und dank Technik sogar mit Beweisfotos dekorieren.

Heute abend gibt es "Fischerfrühstück", ein Rezept, dass von meinen Zwillingsbrüdern Norbert und Herbert aus dem Hauswirtschaftsunterricht anno dazumal mitgebracht und bei uns Kindern ein beliebtes Gericht wurde (an der Postingzeit ist zu ersehen, dass es mitnichten am Morgen serviert werden muss):
  • Fischstäbchen kross anbraten und in kleine Stücke zerteilen,
  • mit gekochten Nudeln (z.B. Spirali) mischen und mit 1 - 2 verquirrlten Eiern stocken lassen,
  • mit Salz und etwas Pfeffer (und wer mag auch mit einem kleinen Spritzer Maggi) nach Geschmack würzen.
So sieht das ganze aus und würde von mir mit dem Prädikat "rustikale Hausmannskost" versehen werden. Guten!