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26. August 2008

The Joker killed Heath Ledger

Am Freitag haben wir uns "Dark Knight" angeschaut. Ein Film, der mit großen Erwartungen, zahlreichen Teasern und Trailern und natürlich wegen des tragischen Todes eines der Hauptdarsteller große Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.

Es ist ein finsterer, aufwühlender aber auch höchst faszinierender Film, der mit ausgezeichneten Schauspielern eine Geschichte mit vielen Schichten erzählte. Entgegen der Pop-bunten Filme von Tim Burton werden von Chris Nolan mit "Batman Begins" und "Dark Knight" Figuren zum Leben erweckt, mit denen man fühlen kann, sie hasst und sich vor ihnen bis ins Mark fürchtet. Besonders die kompromisslose Darstellung des Jokers zieht einen in den Bann. "Pure Anarchie und chaotische Gewalt", so beschreibt der Regisseur die Figur selbst - und Heath Ledger ist ein Meisterstück gelungen.

Ich bedaure von Herzen, dass er nicht mehr unter den Lebenden weilt. Einmal, weil er so den IMO verdienten Oscar in eigenen Händen halten (und auch seine Tochter aufwachsen sehen) könnte. Auch, weil von einem so überragenden Darsteller vieles noch möglich gewesen wäre.

Vielleicht hat die Kunst auch hier wieder ein Opfer gefordert: wer alles gibt, dem bleibt nichts mehr...

Nachtrag vom 07.11.2008:
Endlich hat der SPIEGEL eins der letzten Interviews mit Heath Ledger online gestellt (PDF-Datei).

13. Juli 2007

Sternstunde

Am Mittwoch, 11.07.2007, ereignete sich ab 20.10 Uhr eine Sternstunde.

Die drei beteiligten Personen werden diese Stunde immer in ihrem Herzen behalten und die Erinnerung daran wird für alle Zeit die Liebe des Augenblicks in sich tragen.

Ich liebe Euch!

17. März 2006

Säureopfer

Der Artikel in der Neuen Westfälischen vom 17.03.2005 über Monira Rahman und ihre Hilfe für Säureopfer in Bangladesh hat mich sehr berührt. Betroffen sind hauptsächlich Frauen, die von abgewiesenen Männern, Familien oder Nachbarn mit Säure verletzt und verstümmelt werden. Oft sind diese Angriffe tötlich.

Auf der Webseite der Organisation "Acid Survivors Foundation" wird über Schicksale berichtet, aber auch zur Mithilfe (u.a. durch Zusendung von Medikamtenen oder Geldspenden) aufgerufen. Für Hilfswillige ausserhalb von Bangladesh gibt es eine Bankverbindung für International Bank Transfer.

Bitte helft mit!

Nachtrag: Hier ein Artikel im SPIEGEL vom 21.03.2006.

20. Mai 2005

Gedanken zum Leben

Erst wenn jemand stirbt, denkt man über das eigene Leben - oder besser: die eigene Sterblichkeit - nach.

Anfang Februar ist mein Vater im Alter von 81 Jahren gestorben, gut 3 Wochen vor seinem 82. Geburtstag. Er hatte wohl keine Lust mehr, den zu feiern.

In dieser kurzen Zeit bisher habe ich erstaunliche Erfahrungen gemacht, viel über mich und meine Umwelt gelernt und begriffen, dass Tod überhaupt nicht schlimm ist, erst recht nicht der eigene. Am Schlimmsten sind die Hinterbliebenen und deren doch sehr unterschiedlichen Wege, mit diesem Umstand zurecht zu kommen.

Eine Sache bleibt aber immer: Dankbarkeit. Für einen tollen Vater, der mich (das Nesthäkchen) immer unterstützt hat und auf meiner Seite stand. Ein echter Kumpel und ein Mensch, von dem ich viel lernen konnte. Wenn ich also diese Welt verlasse, dann macht mir das keine Sorge, denn da ist schon jemand, auf den ich mich dann unheimlich freuen kann. Mein Papa.