26. November 2010

Unglaubliches

Man sagt den Schweizerischen Verkehrsbetrieben nach, sie seien sehr pünktlich. Darauf vertrauend wollte ich heute noch kurz vor Ende der Öffnungszeiten im Kreisbüro 11 vorstellig werden, um unseren neuen Wohnsitz anzumelden. Eine kurze Anfrage per Email hat die Information ergeben, dass ich für uns beide die Ummeldung machen kann und Peter gar nicht dabei sein muss. Im Gegensatz zur Erstanmeldung in der Schweiz (wo dann auch der Ausländerausweis beantragt wird) also recht unproblematisch.

Zurück zum Thema: ich wollte den Bus 62 bis zum Bahnhof Oerlikon nehmen, wo das Kreisbüro 11 ist. Die Abfahrt war für 15.44 angezeigt und wegen der geringen Entfernung konnte ich ein Ticket für Kurzstrecke lösen, das 30 Minuten Gültigkeit hat. Leider kam aber gar kein Bus, sondern ich (und die anderen wartenden Personen) musste auf den nächsten warten, der dann wieder pünktlich um 15.51 erschien. Wie in der Mercedes-Werbung kam ich mir vor ("Zu spät? Mit dem ZVV?!" *Ohrfeige abkrieg*)... Meine kühne Hoffnung, den Zeitgewinn durch die sehr rasche Ummeldung (in gut 5 Minuten war ich schon wieder draussen, großes Lob!) für die Rückfahrt innerhalb der Geltungszeit zu nutzen, schmolz dahin wie eine Schneeflocke auf meiner Nasenspitze. Monetär ausgedrückt hat mich die Verspätung bzw. der ausgefallene Bus 2.50 CHF gekostet!

Was IMO noch verbesserungswürdig ist: öffentliche Gebäude oder Diensstellen sind oftmals nicht sonderlich prominent ausgeschildert. Die Beschreibung, das Kreisbüro 11 sei "vis à vis Bahnhof Oerlikon" hätte man leichter mit "zwischen coop und Chinesischem Take-Away" angeben können.

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