9. November 2010

Achtung, Polizei!

Heute morgen hatte ich meinen ersten Kontatkt mit der Schweizer Polizei. Nein, ich habe niemanden im Affekt getötet oder falsch parkiert, es hat aber mit letzterem zu tun. Für unseren Umzug bietet die Zürcher Verwaltung einen entsprechenden Service an die Halteverbotszone (blaue Zone) für die Dauer des Ausladens zu reservieren, aber wer? Da ich mich darum selbst kümmern wollte, bekam ich von der Spediton den Hinweis, dass üblicherweise das Strassenverkehrsamt dafür zuständig wäre. Eine kurze Anfrage kam mit der Antwort zurück, dass für Strassensperrungen das Tiefbauamt verantwortlich sei. Eine Nachfrage dort verwies mich dann die Stadtpolizei (also hier ein kompetenter Mensch), auf deren Webseite ich dann auch fündig und auch kundig wurde.

Mein Anruf dort heute morgen brachte mich recht ins Schwitzen, weil dort ein echter Schweizer sass und sprach und ich nur gut die Hälfte verstand. Wir verblieben dann so, dass ich bei der "Quartierwache Affoltern" vorbei kommen solle und die Gebühren für die Aufstellung dann bar bezahle. Es fiel der magische Satz "Ist das gut so?", mit dem ein jeder Schweizer sich angeblich der Zustimmung seines Gesprächspartners versichert. :-)

Gesagt getan, ich hatte noch ausreichend Barschaft bei mir und fuhr dann gleich dort hin, etwa 1 Stunde nach dem Telefonat. In der kleinen Wache traf ich dann auf 2 lustige Schweizer Polizisten, der Herr mit dem ich telefonierte (sah ungefähr aus wie der Schauspieler Joe Bausch) konnte sich noch an meinen Namen erinnern (eine wichtige Schweizerische Disziplin, immer gut Namen merken und auch benutzen, das gibt Anstandspunkte!). Die beiden Herren fanden es offenbar höchst amüsant, dass ich so schnell in persona aufgetaucht bin, aber was soll's. Freundlich lächeln brachte mein Anliegen dann zum Erfolg. Zum Ausgleich fand ich sehr spassig, dass jede Nachfrage mit einem Emil-typischen "HÄH?" beendet wurde, hab mir aber nix anmerken lassen. :-)

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