2. November 2010

Shopping in Switzerland

Heute habe ich meine erste Einkaufstour unternommen, die über die Beschaffung von Milch und Brot aus dem nächstgelegenen Laden hinausging. In der Nähe der Wohnung gibt es ein Einkaufscenter namens "Letzipark", in dem sich über 60 Geschäfte befinden und daher alles weitere beschafft werden konnte. Die Supermärkte namens Coop und Migros unterscheiden sich zwar nicht wesentlich von ihren deutschen Vettern, allerdings bin ich bisher noch nie mit einer so verwirrenden Vielfalt von Grundnahrungsmiteln (Joghurt, Käse, Backwaren, Mehl) konfrontiert worden. Die Fettstufen bei Joghurt und Milch (in D 3,5% für Joghurt/Milch bzw. fettreduziert 1,5%) sind hier in CH bei 3,8% oder 4% bzw. fettreduziert 2,5%. Man lebt also schmackiger.

Anders ist auch das Bettenmaß. In unserer möblierten Übergangs-Wohnung befindet sich ein niedliches Bett mit etwa 140 x 200 cm Ausmaßen. Darauf als Garnitur eine(!) Bettdecke mit 160 x 200 cm Größe, was dem Standard hier in CH entspricht (diese Info erhielt ich in einem Matratzengeschäft, in dem ich eine zusätzliche Bettdecke kaufen wollte). Der gemeine Deutschschweizer liebt es also entweder luxuriös oder kuschelig. Unser nächtliches Deckenproblem muss also noch anders gelöst werden.

Ausserdem: seit heute morgen gelte ich als Zürcher Einwohner und habe damit die Bevölkerungs-Statistik um eins hochgetrieben. :-)

2 Kommentare:

Örn hat gesagt…

Ich war schon richtig in Sorge, so lange nichts mehr von Euch gehört zu haben. Freut mich, dass Du Dein Chuchichäschtli gefüllt hast. Dir ist schon klar, dass dieses Wort jetzt mindestens einmal pro Woche in diesem Blog auftauchen muss, oder? Und zwar so lange, bis es allen genauso zum Hals raushängt, wie "Bielefeld gibt's doch garnicht". Man muss die Internet-Meme ja pflegen...

Ich wünsche viel Glück bei der Job-Suche. Andererseits: Langweilig wird es Dir sicherlich auch so nicht werden :) Wenn man sich so in Zürich umschaut (was dank Google Streetview in der ach so paranoiden Schweiz ja gar kein Problem ist), dann kann man's da wohl ganz gut aushalten.

Vella hat gesagt…

Ein Kommentar, ach Örn du gute Seele! :-)
Ich fühl mich hier so oft allein und wenigstens Du schreibst mir mal. :-)

Die zeitliche Pause zwischen Ausstand und Blog-Wiederaufnahme hiess: Urlaub und Packen für den Umzug, da blieb keine Zeit für's Bloggen.

Den schweizerischen Küchenschrank habe ich bisher kein einziges mal gehört noch musste ich es nachsprechen! Wahrscheinlich ist das ein linguistisches Initiationsritual, für das ich erst als würdig erachtet wrden muss. :-) Warum also darüber schreiben?

Dass in Zürich Google Streetview geht, fand ich persönlich nicht übel, denn das hat bei der Wohnungssuche schon einen ersten Eindruck vom Wohnhaus und der näheren Umgebung gemacht.

Die Langeweile könnte kommen, wenn dann das Nest gebaut ist, aber dann hoffe ich auf den Job und täglichen Kontakt mit den Eingeborenen. :-)