Der Arbeitsvertrag (für Peter) ist unterschrieben, eine möblierte Wohnung wird für uns gesucht und so langsam muss man sich mal Gedanken um Umzug, Tollwutimpfung (für das Viech, nicht für uns) und Auto-Verkauf machen.Äh, sucht jemand einen hübschen Kleinwagen? Falls ja: Renault Twingo, EZ 11/2008, knapp 20 tkm gelaufen. Farbe weiss, Preis VHS.
Der Antrittstermin ist also der 01. November, der in der Schweiz kein Feiertag ist. Die Aufregung hält sich erstaunlicherweise ziemlich in Grenzen, wahrscheinlich kann ich es selbst erst glauben, wenn wir uns dann zum ersten Mal auf den Weg machen und im Oktober nach Wohnungen schauen bzw. dann am 31.10. die Anreise machen.
Werde ich die Uni vermissen? Ich glaube schon, schließlich stellt sie den größten Bereich (zeitlich in Länge und Anteil pro Tag) in meinem bisherigen Leben dar. Die Leute, mit denen ich dort zusammenarbeiten durfte und auch die lustigen Studenten (ich höre grade wieder "das Huhn" aus der Fachschaft gickern) sind schon irgendwo eine Bereicherung. Das ganze entspannte und oft recht unbürokratische Umfeld ist ein wunderbarer Arbeitsplatz.
Dass durch meine Beurlaubung mein Dienstjubiläum aufgeschoben wird, ist übrigens ein netter Nebeneffekt. So kann ich noch weiterhin erfolgreich verdrängen, wie alt und wie lang ich schon hier bin. :-)
2 Kommentare:
Heute Mittag noch in der Uni-Halle, jetzt in der Blogosphäre ...
... möchte ich doch nochmal öffentlich sagen, dass die TechFak ohne Dich nicht mehr das gleiche sein wird. Da Du ja selbst auf Dein drohendes Dienstjubiläum hingewiesen hast: Du warst da, als ich mich für die erste A&D-Prüfungen angemeldet habe, und als ich (viiieeeeele Jahre später, räusper) mein Diplom-Zeugnis abholen durfte. Ich glaube, für viele Studierende in einer hektischen Fakultät war es extrem hilfreich zu wissen, dass Du bei Fragen und Problemen immer da warst.
Oh mein Gott, klang das jetzt wie ein Nachruf? Das wollte ich nicht...
Ach ja, was die entgangene Jubiläumsprämie angeht: Mehr als ein erweitertes Frühstück hättest Du für das Geld in der Schweiz ja sowieso nicht bekommen. Ich bin gespannt darauf, demnächst von Deinen Eindrücken von unseren südlichen Nachbarn zu lesen.
Ich hoffe ja mal, dass ich noch einige Jahre erleben werde, bevor ich einen Speaker for the Dead haben darf.
Um auch mal den Studierenden ein Lob auszusprechen: bis auf ganz wenige Ausnahmen waren alle ganz entzückende Personen, denen ich immer gern geholfen habe. Meine befriedigensten Arbeitserlebnisse waren, wenn ich Sorgen und Probleme in Luft auflösen konnte und erleichterte Menschen mein Büro verlassen haben.
Was das Essen angeht: vom Netto der Jubiläumszuwendung wäre ein Besuch z.B. in der Crazy Cow aber schon drin. ;-)
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