24. August 2011

Fliewatüüt

Wer kennt es nicht auch noch, das schöne Jugendbuch von Boy Lornson, in dem Robbi und Tobbi Abenteuer bestehen müssen (und das von Maus-Macher Armin Maiwald legendär verfilmt wurde). Dieses mehrfach-taugliche Vehikel konnte Fliegen, auf dem Wasser fahren und wie ein Auto ("tüüt") auf der Strasse fahren.

Die letzten und die kommenden Tage beinhalten alle drei Komponenten für Peter und mich, nämlich geht es in knapp 2 Wochen mit dem Flieger wieder nach Hurghada in Ägypten, um 1 Woche Tauchurlaub zu machen. Gerade gestern hatten wir nochmal eine Auffrischungslektion im Pool und mein leidiges Problem Maske ausblasen habe ich gut gemeistert. Auch meine Tarierung ist inzwischen viel besser geworden, so dass ich mich freue, wieder als künstlicher Fisch im Roten Meer zu schwimmen. Was uns besonders bei dieser Reise erfreut ist die sehr kurze Fahrt zum Flughafen. In knapp 12 Minuten sind wir mit der S-Bahn da und müssen nicht erst 1 Stunde fahren, wie sonst immer nach Münster/Osnabrück oder Hannover. :-)

Geschwommen haben wir am letzten Wochenende -- in dieser momentan heissen Periode, bis zu 37 Grad C -- dann endlich in unserem Naherholungsgebiet, den "Katzenseen". Nur 5 Minuten mit dem Fahrrad entfernt ist unsere Badi. Es ist ein herrliches Badegefühl, nicht in Chlorwasser zu schwimmen, sondern in einem Naturgewässer mit zwar grüner Trübung, aber doch recht klarem und geniessbarem Wasser und bester Abkühlung. Wir haben zwar nicht geschafft, den ganzen See am Sonntag Nachmittag schwimmend zu umrunden, aber 3/4 der Strecke haben wir dann doch absolviert. Zwar gab es ausser uns noch viele weitere Besucher des Katzensees (es ist nur einer zum Schwimmen freigegeben), aber da sich die Masse der Leute beim Einstieg und in Ufernähe gehalten hat, waren wir angenehm viel Zeit allein.

Und was nun den dritten Teil des Titels angeht: seit heute haben wir nach einer gewissen Prozedur Schweizerische Kontrollschilder erhalten und fahren nun nicht mehr als Deutsche erkennbar durch Stadt und Land (tüüt). Die Zulassungsprüfung war nach ca. 30 Minuten erledigt, nur einen Hinweis wegen des nicht erfüllten Schweizer Sauberkeitsstandards habe ich erhalten: es wird erwartet, dass eine Motor- und Unterbodenwäsche gemacht wird, damit alles tiptop sauber und für die Prüfer gut sichtbar ist). Aber man hatte Verständnis, weil der deutsche TÜV auf so etwas ja keinen Wert legt und das die hiesige Garage (Werkstatt). Übrigens: die Halterungen für deutsche Kennzeichen sind hier nicht verwendbar, da es vorn das Mini-Schild und hinten das normal lange Schild gibt, was aber dennoch eine andere Grösse hat. So viele Details...

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